Christina Musculus-Stahnke zur Diskussion um die Müllgebühren in Kiel

10.07.2019

"Die Höhe der Müllgebühren ist ja nur ein Faktor von mehreren, die in der Summe die Wohnnebenkosten ausmachen.

Hier darf festgestellt werden, dass sich Kiel nach einer aktuellen Studie bei der Belastung mit Müll- und Abwassergebühren, Grundsteuer etc. auf einem sehr guten Platz 14 unter den 100 größten deutschen Städten befindet. Das Bemühen der Stadt, die Belastungen für die Kielerinnen und Kieler angemessen zu halten, ist ausdrücklich anzuerkennen.

Darüber hinaus konnte der ABK zwischen 2008 und 2018 Gebührenstabilität gewährleisten - die jüngsten Gebührenanpassungen beruhten auf ökonomischen Erfordernissen wie etwa notwendige Investitionen in die IT und das Personal.

Gleichwohl sollten mögliche Maßnahmen zur Kostensenkung oder auch alternative Modelle unvoreingenommen geprüft und mit Blick auf den Notwendigkeiten von Sauberkeit und Sicherheit einerseits und dem Erfordernis tragbarer Wohnnebenkosten andererseits bewertet werden. Eine Vorfestlegung in irgendeine Richtung wäre an dieser Stelle verfrüht."

 

 

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