Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Kiels Nominierung bestätigt Politik der Kooperation

08.07.2020

Die Nominierung Kiels für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist eine Bestätigung der Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitspolitik der Kieler Rathauskooperation. „Diese Nominierung ist für uns kein Grund zum Ausruhen, sondern ein Ansporn, dass wir unseren Weg weitergehen, um noch schneller klimaneutral zu werden. Sie beweist, dass die Kieler Stadtpolitik mit ihrer Festlegung von strategischen Zielen im Jahr 2005 nicht nur ein Lippenbekenntnis geliefert hat, sondern dieses durch konsequentes Handeln auch umsetzt und so zu einer der führenden Städte im Bereich Nachhaltigkeit geworden ist. Wir untermauern Kiels Rolle als Klimaschutzstadt und erste Zero Waste City Deutschlands. Um die Dringlichkeit des Klimawandels zu verdeutlichen, haben wir den Climate Emergency anerkannt und die Stadtverwaltung aufgefordert, Maßnahmen des Masterprogramms „100% Klimaschutz“ vorzuziehen“, so die umweltpolitischen Sprecher Max Dregelies (SPD), Arne Stenger (Bündnis 90/Die Grünen) und die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Christina Musculus-Stahnke.

 

„Kiel steht beim Klimaschutz und der Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele nicht am Anfang. Kiel ist auf diesem Weg dank unserer Bemühungen losgegangen. Der Weg zu einer wirklich nachhaltigen Großstadt ist aber trotzdem noch weit und wir wollen diesen konsequent weitergehen. Wir haben den Klimaschutz mit den gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Belangen unserer Stadt verzahnt – das neue Küstenkraftwerk, der BLUE PORT sowie der mit 100 % Ökostrom betriebene Landstromanschluss für Kreuzfahrer, die Investitionen in die Fahrradinfrastruktur, das Ziel Meeresschutzstadt zu werden, der Verzicht auf Plastiktüten und das Bekenntnis zu einem hochwertigen ÖPNV-System zeigen, dass Kiel es ernst meint,“ erklären Dregelies, Stenger und Musculus-Stahnke.

 

Die Rathaus-Kooperation sieht die Nominierung als Ansporn, die Nachhaltigkeitsstrategie „Kiel 2042“, die Umsetzung eines hochwertigen ÖPNV-Systems (z.B. Stadtbahn oder BRT) und die damit verbundene Verkehrs- und Mobilitätswende voranzutreiben. „Es besteht dringender Handlungsbedarf. Nur wenn wir die notwendigen Rahmenbedingungen für konsequenten Klimaschutz und eine nachhaltige Stadtentwicklung schaffen, werden wir deutlich vor 2050 klimaneutral sein.“

 

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