Hörnbad: Konstruktive Arbeit hilft, Skandalisierung nicht

15.02.2019

Hörnbad: Konstruktive Arbeit hilft, Skandalisierung nicht

Die sportpolitischen Sprecher*innen der Rathauskooperation zeigen sich erstaunt zum heute veröffentlichten Bericht der Kieler Nachrichten über ein „heftiges Gespräch“ zum Hörnbad. Philip Schüller (SPD), Daniela Sonders (Bündnis 90/Die Grünen) und Christian Ziesmann (FDP), Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Sport, erklären:

„Aus unserer Sicht haben wir einen sehr ruhigen und sachlichen Austausch über das Hörnbad geführt. Dabei haben wir im Dialog mit allen Fraktionen von Kooperation und Opposition und mit der Verwaltung gemeinsam gute und fachliche Fragen diskutiert. Dafür bot gerade die Mängelliste eine gute Arbeitsgrundlage.“ Diese Mängelliste habe als Geschäftliche Mitteilung für den Ausschuss für Schule und Sport nämlich schon seit dem 5. Februar öffentlich vorgelegen und sei keineswegs dem Ausschuss nach dem Gespräch mit den Fraktionen kurzfristig „nachgeschoben“ worden.

Schüller, Sonders und Ziesmann betonen: „Über diese konstruktive Arbeit freuen wir uns, denn sie hilft im Gegensatz zur öffentlichen Skandalisierung auch zur konkreten Lösung von bestehenden Problemen. Es ist gut, dass über die Mängel offen gesprochen wird, und dies seit der Kleinen Anfrage der CDU-Ratsfraktion vom 15. November 2018 auch in schriftlicher Form vorliegt. Wir begrüßen, dass die Verwaltung in regelmäßigen Abständen informiert, die Mängelliste für jeden einsehbar ist, und regelmäßig aktualisiert werden soll.“ Nicht vergessen werden dürfe neben den unbestreitbar vorhandenen Mängeln der Erfolg der Kieler Schwimmer*innen, die mit dem Hörnbad endlich eine gute Trainingsgrundlage hätten. Wichtig sei auch, dass das Schulschwimmen deutlich ausgeweitet werden konnte und die Besucherzahlen besonders hoch seien.

„Die ausschließlich negative Pressearbeit einiger Fraktionen schadet vor allem den Nutzer*innen. Die Vereine sind sehr glücklich mit dem Hörnbad und holen seit der Öffnung viele Erfolge. Uns gegenüber wurde seitens der Vereinsvertreter*innen auch deutliches Unverständnis über das Schlechtmachen des Hörnbades geäußert. Wir stehen weiterhin an der Seite der Vereine, der Schulen und der zufriedenen Nutzer*innen.“

 

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