Wir nehmen die Klagen über Staus ernst!

03.02.2020

„Klagen über wachsende Staus auf den Straßen der Stadt nehmen wir ernst! Wir Freien Demokraten wollen aber nicht den Weg der Ge- und Verbote beschreiten, sondern vielmehr verkehrspolitische Angebote verbessern, um die Anreize für die Änderung des Mobilitätsverhaltens zu erhöhen“, erklärt Christina Musculus-Stahnke, FDP.

„Vor dem Hintergrund zunehmender Flächenkonkurrenz ist die Kommunalpolitik gefordert, Antworten zu finden, etwa durch ein ausreichendes Parkraumangebot, ein effektives Parkraummanagement und auch eine intelligente Verkehrslenkung sowie Angebotsverbesserungen beim ÖPNV.

Gemeinsam mit den Partnern von SPD und Grünen würden, so Musculus-Stahnke weiter, daher folgende Maßnahmen aus dem Kooperationsvertrag in Angriff genommen werden:

  • Fahrplanlücken der KVG schließen und noch bessere Taktung
  • Taktung in der Fördeschifffahrt ausbauen, Fahrradmitnahme verbessern, Tarife absenken
  • Intelligente Verkehrs- und Parkleitsysteme ausbauen.
  • Prüfung, ob Parkhäuser durchgehend geöffnet und Parkplätze großer Einzelhändler nach Ladenschluss verfügbar gemacht werden können, da an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Parkplätze zugunsten anderer Nutzungen wegfielen
  • Kiel als Fahrradstadt stärken, indem vorhandene Verbindungen saniert und ausgebaut würden
  • Angebot von P+R-Anlagen am Stadtrand mit entsprechender ÖPNV-Anbindung

Diese Liste zeige Maßnahmen auf, deren Umsetzung auch im kürzeren Zeitrahmen möglich sein könne. Weitere Projekte wie eine Stadtbahn und die Senkung der ÖPNV-Tarife würden zwar auf der Agenda stehen, sein jedoch kurzfristig nicht realisierbar.

„Bei allen Maßnahmen dürfen natürlich all die Menschen mit mangelnder Mobilität nicht vergessen werden. Die Erreichbarkeit für jede Klientel mit jeder Art von Mobilität ist nicht nur für die City, sondern für die Stadt insgesamt unabdingbar!“, so Musculus-Stahnke abschließend.

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