Eine erneute Diskussion über weitere Sonntagsöffnungen sollte kein Tabu sein

17.07.2017

Presseinformation

Nr. 45 / 2017    Kiel, 17. Juli 2017

Standort Kiel

Eine erneute Diskussion über weitere Sonntagsöffnungen sollte kein Tabu sein

Die FDP-Ratsfraktion hält den Vorstoß der IHK, Sonntagsöffnungen wieder zum Thema zu machen, für richtig. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher, Ralf Meinke, erklärt hierzu:

„Insbesondere der innerstädtische Einzelhandel erfährt gegenüber dem Online-Handel und auch gegenüber den Läden am Bahnhof durch die geltenden Ladenschlussregelungen einen Wettbewerbsnachteil.
Ziel sollte es sein, diese Wettbewerbsverzerrung zu reduzieren, den Menschen mehr Freiheiten in ihrem Konsumverhalten zu geben und unternehmerische Beschränkungen zu verringern. Hiervon würden die Innenstadt insgesamt und auch die Kreuzfahrttouristik profitieren.

Es sei an dieser Stelle an das CIMA-Gutachten aus dem Jahr 2009 erinnert, das zu dem Schluss kommt, dass „weitere Sonntagsöffnungen an ausgewählten

Terminen in der Kreuzfahrtsaison sinnvoll sind, um das zusätzliche Käuferpotenzial“ nutzen zu können. Und weiter: „Die Sonntagsöffnungen sollten sich dabei nur auf die Kieler Innenstadt konzentrieren, mit einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet und überregional im Ostseeraum vermarktet werden.“

Klar ist aber auch, dass eine Ausweitung der Sonntagsöffnungen größtmöglichen Konsens voraussetzt. Daher ist es gut, dass das Jamaika-Bündnis angekündigt hat, mit den Akteuren (Kirchen, Gewerkschaften, Verbänden und Kammern) die Frage der weiteren Flexibilisierungder Sonntagsöffnungszeiten“ zu erörtern.“

V. i. S. d. P.                                                                                                                                         

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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