Zusätzlicher Einsatz in der Straßenreinigung: Kostspieliger Weg mit falschen Anreizen

20.07.2017

Presseinformation

Nr. 46 / 2017    Kiel, 20. Juli 2017

TOP 12.5 der Ratsversammlung am 20. Juli 2017 - Zusätzlicher Einsatz in der Straßenreinigung

Kostspieliger Weg mit falschen Anreizen

Die Ratsversammlung befasst sich in ihrer heutigen Sitzung (20 Juli) mit dem von SPD, SSW und CDU erneut ins Gespräch gebrachten Vorschlag, in einem Pilotprojekt im Stadtteil Gaarden zusätzliche Fahrzeuge einzusetzen, mit denen Verunreinigungen – „insbesondere Fäkalien wie Hundekot“ – im öffentlichen Raum beseitigt werden sollen. FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke und Fraktionsvize Ralf Meinke erklären hierzu:

„Wer mit seinem Hund unterwegs ist, ist auch für die Entsorgung der „Hinterlassenschaften“ seines Vierbeiners und damit für das saubere Erscheinungsbild seines Stadtteils verantwortlich. Bewährt haben sich hier die leicht erhältlichen und praktischen Kotbeutel.

Diese Pflicht zur eigenverantwortlichen Entsorgung gilt dabei in Gaarden genauso wie anderswo auch. Wir Freien Demokraten plädieren dafür, diese Eigenverantwortung einzufordern und dies durch entsprechende Aufklärung zu flankieren. 

Denn wer die Problemlösung durch die Anschaffung zusätzlicher Reinigungsfahrzeuge sozialisiert, beseitigt nicht die Ursachen, sondern nur die Auswirkungen und beschreitet einen kostspieligen Weg.
Es werden zudem die falschen Anreize gesetzt, wenn individuelles Fehlverhalten durch die Stadtgesellschaft ausbügelt wird.“

V. i. S. d. P.                                                                                                                                         

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                  

Zurück