Unterbeschäftigungsquote

03.03.2017

Betr.: Unterbeschäftigungsquote

Vorbemerkung:

„In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen erfasst, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsförderung oder kurzfristig erkrankt sind.

Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung wird zweierlei geleistet:

  1. Es wird ein möglichst umfassendes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung (am ersten Arbeitsmarkt) in einer Volkswirtschaft gegeben.
  2. Realwirtschaftliche (insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt können besser erkannt werden, weil der Einsatz entlastender Arbeitsmarktpolitik zwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigung verändert.

Die Unterbeschäftigung setzt sich zusammen aus drei Personengruppen:

  1. den Arbeitslosen nach § 16 SGB III,
  2. Teilnehmern an bestimmten Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und
  3. Personen in bestimmten Sonderstatus (vor allem kurzfristig erkrankte Personen).“

(Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Grundlagen/Arbeitslosigkeit-Unterbeschaeftigung/Unterbeschaeftigung-Nav.html).

Vor diesem Hintergrund stelle ich folgende

Kleine Anfrage

  1. Wie hat sich die Unterbeschäftigungsquote der kreisfreien Städte Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster in den Monaten seit September 2015 entwickelt?
  2. Wie hat sich die Unterbeschäftigungsquote Schleswig-Holsteins in den Monaten seit September 2015 entwickelt?

 

gez. Ralf Meinke
stv. Fraktionsvorsitzender                                                                

f. d. R. Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

 

Die jeweiligen Quoten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

  09/2015   12/2015   3/2016   6/2016   9/2016   1/2017   2/2017
Kiel  12,7% 12,8% 13,2% 13,8% 13,5% 13,5% 13,9%
Lübeck  12,7% 12,7% 13,0% 12,6% 12,0% 12,2% 12,9%
Flensburg  11,8% 12,0% 12,8% 12,3% 12,0% 12,5% 12,8%
Neumünster  12,4% 12,1% 12,7% 12,2% 11,9% 12,0% 12,6%
Schleswig-Holstein   7,8% 8,1% 8,4% 8,1% 8,1% 8,4% 8,9%

Zurück